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RSS-Newsfeed – Alle Stories rund
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Stories

Innovation backround: Livekonzerte in der dritten Dimension

Hintergründe zu einem deutschen Netzwerkprojekt aus Halle

Am 01. September 2010 erlebte das CineStar-Kino im Sony Center, Berlin einen kleinen Vorgeschmack auf das geplante Weltereignis in drei Wochen. Der Pianist Lang Lang und Sir Howard Stringer präsentierten vor ausverkauften Saal den Konzertfilm „The Third Dimension“, in dem mit speziellen Kameraeinstellungen der Ausnahmekünstler aus Japan unter anderem Werke von Chopin und Prokofiev interpretiert. Die Allianz zwischen dem Musikbusiness und dem Kino hat damit ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Damit schwingt sich Sony in diesem Bereich zum Innovationsführer auf. Denn auch am 28. September 2010, wenn weltweit erstmals ein ganzes Konzert weltweit in 3D und Live in 90 Kinos in vier verschiedene europäische Länder (Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien) übertragen wird, steht die Band, die Musikgeschichte schreiben wird, bei Sony unter Vertrag – Die Fantastischen Vier. Eines der 90 Übertragungskinos ist natürlich das CineStar Original im Sony Center in Berlin. Und wen verwundert es wirklich: Es ist bereits ausverkauft!

Dass sie die ersten sind, die dieses Weltereignis stemmen, führt die Geschäftsführerin des Mitteldeutschen Multimediazentrums, Katerina Hagen, auf die ambitionierte Arbeit des Innovationsforums 3D-Cinema und Stereoskopische Medienproduktionen zurück. „Das Netzwerk, das sich durch die gemeinsame Arbeit herausgebildet hat, hat über die gemeinsame Vision enorm an Kraft gewonnen.“, beschreibt sie die vergangenen Monate. „Inzwischen arbeiten Firmen, Forschungsinstitute und Projektgruppen aus ganz Deutschland an dem Projekt mit.“ Der technische und logistische Aufwand dieser Produktion sei sehr hoch, ergänzt auch Alexander Schaefer, Projektleiter des 3D-Innovationsforums in Halle. „Es ist eine ständige Forschungs- und Entwicklungsarbeit am laufenden Projekt.“ Die Liste der beteiligten Unternehmen kann sich dabei sehen lassen, denn weltweit anerkannte Namen finden sich darunter: Carl-Zeiss-Jena, DELL, Sony, gleich zwei Fraunhofer Institute, der Satellitenbetreiber Eutelsat und sein Distributionspartner Bewegte Bilder Medien AG, die bereits die 3D-Liveübertragungen der Fußball-WM aus Südafrika sicherstellte.

Insgesamt kommen bei der Konzertübertragung sieben Kamerarigs zum Einsatz. „Streng genommen sind es also 14 Kameras“, rechnet Alexander Schaefer vor, „denn in jedem Rig sitzen immer 2 Kameras, die jeweils die Funktion des Augenpaares übernehmen.“ Neben den üblichen großen Spiegelrigs nutzt das Team eine neue Entwicklung des Fraunhofer Institutes für Nachrichtentechnik in Erlangen – die deutlich kleineren und handlicheren Parallelrigs. Dank ihrer Größe lassen sich diese Rigs, in denen das Kamerapärchen parallel zueinander ausgerichtet ist, gut in das Bühnenbild integrieren und wird den Zuschauern die Reaktionen des Konzertpublikums dreidimensional ins Kino liefern. Diese so genannten Multiviewanlagen sind Prototypen, die zum ersten Mal unter Produktionsbedingungen getestet werden.

Auch die Objektive, so genannte DigiPrimes aus Deutschlands First-Class-Optik-Schmiede Carl Zeiss Jena bestehen ihre Jungfernfahrt. Das besondere hier sind die Festbrennweiten, mit denen gearbeitet wird. „Es ist wichtig, dass die Brennweiten der beiden Kameras in einem Rig genaustens aufeinander abgeglichen ist. Wir wollen ja schließlich nicht, dass unseren Kinozuschauern übel wird.“, schmunzelt Schaefer. Damit sich aus den verschiedenen Bildern am Ende eine abgeglichene Bildfolge ergibt, arbeitet die Produktion mit den Stereoskopic Analysern des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institutes, kurz STAN, mit denen die aufgenommenen Bilder in Echtzeit rektifiziert, also optimiert werden. „Eine Menge technischer Forschungsarbeit steckt in dem Projekt“, unterstreicht Katerina Hagen.

Auch die Bildgestaltung wird sich in vielen Punkten ganz erheblich von einer 2D-Liveübertragung unterscheiden. Diese Aufgabe übernimmt Sven Offen. Der Regisseur hat schon viele Live-Konzertübertragungen gemeistert – keine war wie diese. Auf bestimmte Dinge muss schlicht verzichtet werden, beispielsweise entfällt der klassische Zoom, der bei 2D-Übertragungen hilft, Distanzen schnell zu überbrücken und rasche Nahaufnahmen zu liefern. Dem natürlichen Sehen entspricht das natürlich nicht. Das menschliche Auge kann nicht zoomen. Damit entfällt dieses Mittel der Bildgestaltung und muss mit Kran- und Dollyfahrten oder Stadycam kompensiert werden.

Das Bildsignal wird vom Übertragungswagen via SNG (Satellite News Gathering) zum Satelliten übertragen. Das kombinierte stereoskopische Bildsignal wird mit einem speziellen Decoder direkt für den Kinoprojektor in ein linkes und in ein rechtes Bild wieder getrennt und an die Leinwand projiziert. Das Verfahren wurde bereits erfolgreich von den Partnern Eutelsat, Open Sky und der Tübinger Firma von Bewegte Bilder Medien erfolgreich im Juli bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft angewendet. Auf die Erfahrungen baut nun auch das Innovationsforum. „Allerdings mit inzwischen bereits mehr Kinos.“, wie Katerina Hagen berichtet. Die Zahl der Kinos, die alle Voraussetzungen mitbringen, um an der Übertragung teilzunehmen, ist aktuell auf 90 erweitert worden.

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. September 2010 um 12:21 Uhr

The Insider: Das Interview mit Smudo

Das Interview mit Smudo,

Bandmitglied der Fantastischen Vier

 „Eine kleine Idee ist nun sehr groß geworden“

Sie sind seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich im Musikbusiness tätig. Die Fantastischen Vier traten erstmals 1989 in einem kleinen Stuttgarter Club auf einer kleinen, improvisierten Bühne auf. Heute füllen ihre Auftritte ganze Stadien und sie zählen zu den erfolgreichsten deutschen Bands überhaupt. Sie wurden mehrfach mit dem Comet- und Echo-Award ausgezeichnet. Mit ihrem achten Studioalbum „Für Dich Immer Noch Fanta Sie“ erstürmten „Die Fantastischen Vier“ vor kurzem erneut die Chartspitze.

Sie werden nicht müde, immer neue Kapitel in der Musikgeschichte aufzuschlagen und neue Trends zu setzen. Aus dem Titel des neuen Albums lassen sich auch Parallelen zum 3D-Innovationsforum ziehen. Denn vor einigen Jahren wäre wohl auch der Versuch Livekonzerte stereoskopisch via Satellit zu übertragen bloße Fantasie gewesen. Doch die Technik hat sich rasant weiterentwickelt, so dass ein solches Projekt heute möglich ist. Allerdings stellt eine 3D-Livekonzertübertragung nach wie vor extrem hohe Anforderungen an die eingesetzte Technik und an alle Beteiligten. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, smudodass es bisher weltweit kein vergleichbares Projekt gab. Doch am 28. September 2010 wird es soweit sein: Das Mitteldeutsche Multimediazentrum (MMZ) wird erstmals in Kooperation mit verschiedenen deutschen Partnern ein Clubkonzert der Fantastischen Vier in bis zu 100 verschiedene Kinosäle übertragen – in 3D und live! Smudo, einer der vier Bandmitglieder berichtet über seine Erwartungshaltungen und wie es zu dem Projekt kam.

 

Was reizt Deutschlands älteste HipHop Band am meisten an der weltweit ersten 3D-Live-Konzertübertragung?

Smudo: Wir sind immer schon von Natur aus an außergewöhnlichen Projekten interessiert. Dieses Interesse führte uns vor knapp 10 Jahren an das erste MTV Unplugged einer deutschsprachigen Band in eine Natursteinhöhle oder z.B. zu unserem 20-Jahre-Jubiläumskonzert mit sechzigköpfigen Orchester in Stuttgart letztes Jahr. 3D-Show plus Live-Übertragung in Kinos ist eine Herausforderung, die wir gerne annehmen.

Werdet Ihr Eure Bühnenshow für die Zuschauer im 3D-Kino anpassen

Smudo: Wir werden im Bühnenbild mehr Tiefe einbauen, als wir es z.B. auf der November-Tour machen. Vor allem aber wird sich das Konzert in den Schnitten und den Kamerapositionen von gewöhnlichen Live-Aufzeichnungen unterscheiden.

Was unterscheidet das Konzert am 28. September 2010 im Steintor von Euren bisherigen Auftritten?

Smudo: Es ist gut möglich, dass wir uns auf der Bühne anders positionieren müssen als wir es bisher gewohnt waren. Wir werden uns bei den Proben mehr auf choreographische Aspekte als auf Musikalitäten konzentrieren müssen. Hinzu kommt, dass wir auf den ohnehin engen Raum einen Haufen Technik packen werden.

Auf Eurem neuen Album gibt es einen Song, der „Dann mach doch mal“ heißt. Kam es so auch zu der ungewöhnlichen Kooperation mit dem MMZ (Mitteldeutsches Multimediazentrum)?

Smudo: „Dann mach doch mal“ ist ein Lied gegen den Passiv-Kritisierenden und für den Aktiv-Handelnden. Das Mitteldeutsche Multimediazentrum suchte nach einem Highlight für ihren diesjährigen forward2business Kongress und das 3D-Innovationsforum und meldete sich bei unserem Management. Durch den Radiosender MDR Sputnik verstärkt, der als Impulsgeber eine derartige Sogwirkung entwickelte, dass mittlerweile alle ARD-Jugendwellen an dem Projekt beteiligt sind, kam es dann zur Zusammenarbeit. Eine kleine Idee ist nun sehr groß geworden. Das erhöht natürlich den Druck. Aber das ist positiv.

Werdet Ihr in Zukunft nur noch in 3D übertragen?

Smudo: Ich denke, dass dieses Event auf lange Zeit hin einmalig bleiben wird. Es ist mit hohem Aufwand verbunden und noch gibt das der Markt nicht her; die Leute sind ja gerade eben erst mehr oder weniger im bezahlbaren HD-Zeitalter angekommen. Es geht in diesem Fall um eine Darstellung der Möglichkeiten von Konzertübertragungen in 3D. Aber ohne die breite Front der Unterstützer wäre das Ganze nicht möglich.

Wie kommt die Konzertübertragung bei Euren Fans an?

Smudo: Sehr gut. Viele Fans haben sich bereits Kinotickets gekauft und freuen sich auf eine außergewöhnliche Fanta-Sause im Kino. Auf der Bühne kennen Sie uns ja, wie es sich aber mit Popcorn auf dem Schoß bei Ihrer Band verhält, ist neu. Es gibt natürlich auch ein paar „Möönsch, müsst Ihr auch auf den 3D-Zug aufspringen“-Nörgler, aber die verkennen ja zum einen den Mörderaufwand und wie gesagt: Die gehören zu den Passiv-Kritisierenden.

Vielen Dank für das Interview und bis zum 28. September 2010 in Halle.

Hinweis der Redaktion:

Am 27. September findet die öffentliche Generalprobe zum Übertragungskonzert im Steintor-Varieté in Halle statt. Tickets für die Zusatzshow gibt es unter www.ticketonline.de und unter der Tickethotline 01805-744 7044 (0,14 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 Euro/Min.)

Welches Übertragungskino sich in Ihrer Nähe befindet, erfahren Sie auf hier auf www.3dinnovationsforum.de.

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 14. September 2010 um 09:16 Uhr

3D ist und bleibt eine historische Chance des Kinos

Deutschlands innovativster 3D-ThinkTank am 27. bis 29. September 2010 zu Zukunftsperspektiven und neue Allianzen für die dritte Dimension

„3D ist und bleibt eine historische Chance des Kinos“

Ganz im Zeichen der dritten Dimension steht der Zukunftskongress Forward2Business 2010, zu dem das Mitteldeutsche Multimediazentrum (MMZ) in diesem Jahr nach Halle an der Saale einlädt. Der Zukunftskongress greift damit den wichtigsten Trend der aktuellen Medienunterhaltung auf.

Am 27. September 2010 kommt es hier zum Gipfeltreffen der Filmwirtschaft.

Hochkarätige Experten diskutieren zum Kongressthema Forward2Business: Die Magie der dritten Dimension und werden sich gegenseitig zu Verantwortung und stärkerem Engagement für den Ausbau der dritten Dimension aufrufen. Für das Leadpanel von Deutschlands innovativsten 3D-ThinkTank haben zugesagt: Thomas Menne (Geschäftsführer Walt Disney Studios Motion Pictures Germany), Torsten Koch (Geschäftsführer Constantin Filmverleih), Kim Ludolf Koch (Geschäftsführer der Cineplex Gruppe), Alexander Thies (Vorstandsvorsitzender der Produzentenallianz), Peter Dinges (Vorstand der FFA) und Corinna C. Poeszus (General Manager Universal Publishing Music Germany).

Thomas_Menne

Bereits im Vorfeld hat sich das Innovationsforum mit einigen unserer Kongressgäste getroffen und Positionen zum Stand der Digitalisierung und zur Durchsetzungskraft von 3D in Deutschland nachgefragt.

„3D ist und bleibt eine historische Chance des Kinos“, erklärt Thomas Menne, Chef der Disney Studios engagiert und findet damit auch die Zustimmung seines Kollegen Thorsten Koch: „Fakt ist, dass Kino wieder >in< ist und gerade im Bereich der 3D-Filme in den kommenden Jahren viele gute Filme entstehen werden.“

Doch als Selbstläufer wird das Kinoerlebnis in der dritten Dimension von den beiden Verleihern nicht gesehen. Im Gegenteil: „Deutschland hat die Entwicklung gegenüber dem europäischen Ausland eindeutig leider verschlafen“, findet Thomas Menne deutliche Worte und benennt auch Verantwortliche dafür: „Die Kinos müssen beispielsweise stärker mitziehen.“ Denn Deutschland sei mit der Umstellung auf digitale Leinwände entschieden zu langsam, nur 700 der knapp 4.000 Säle seien bislang umgerüstet worden. Auch die Hardwareproduzenten müssten schneller werden,

die Nachfrage sei schließlich da.Torsten_Koch Ein Problem, dass auch Torsten Koch anspricht: „Im Bereich der Abspiel- und Einsatzmöglichkeiten sind wir sicher im internationalen Vergleich noch mit zu wenigen 3D-Leinwänden ausgestattet.“ Er räumt aber gleichzeitig ein: „Die Kinobetreiber rüsten ständig auf. Bis Anfang 2011 sollten wir eine vernünftige Leinwandzahl bespielen können.“ Die Perspektive ist wichtig, denn schon in diesem Herbst kommt die Constantin mit gleich zwei eigenen 3D-Produktionen in die Kinos. Die Konferenz der Tiere und Resident Evil: Afterlife. Weitere werden folgen, darunter im nächsten Jahr die Fortsetzung von Wicki auf großer Fahrt.

Den Vorwurf, zu wenig Anstrengungen in die Digitalisierung der Kinosäle zu verwenden, muss sich jedenfalls Kim Ludolf Koch nicht machen, denn schon im Juli des Jahres gab die Cineplex-Gruppe bekannt, bis Ende 2011 alle 450 Leinwände im Cineplex-Kinopark digitalisiert haben zu wollen. Bereits aktuell hat die Kinokette mit rund 100 3D-Anlagen die Nase vorn im deutschen Kinomarkt. Dafür habe man bis jetzt bereits 10 Mio. Euro investiert.

Kim_Ludolf_Koch

Um den Erfolg des „Geschäftsmodells Kino“ auch in Zukunft weiter zu gewährleisten, sieht Kim Ludolf Koch aber auch die Verleiher in der Pflicht und bringt seine Erwartung auch klar zum Ausdruck. Ein auch weiterhin gewährleistetes exklusives Auswertungsfenster von Filmen im Kino sei unabdingbar. Insbesondere unter der Berücksichtigung der aktuell aufgeflammten Diskussion um die deutliche Verkürzung der Auswertungszeiten im Kino, sieht Koch das Überleben des Geschäftsmodells Kino für massiv gefährdet. Doch auch die Förderung der Digitalisierung führt in der Branche aktuell zu heftigen Diskussionen, denn trotz der Tatsache, dass von ungefähr 4.000 Leinwänden rund 1.200 Leinwände dreiviertel der Filmabgabe der Kinos an die FFA gewährleisten, bleiben genau diese Spielstätten trotz der aktuellen Erweiterung der Anzahl so genannter Kriterienkinos von der vorgesehenen Förderung ausgeschlossen.

 

Diskutieren Sie mit uns weiter, zum Beispiel über die künftige Qualitätssicherung von Kino und die Frage nach einer angemessenen Preisgestaltung dafür. Fragen Sie mit uns, wie innovativ Deutschland in der dritten Dimension wirklich ist?

Ausführliche Informationen zum Leadpanel am 27. September 2010, ab 14:00 Uhr im Mitteldeutschen Multimediazentrums in Halle sowie die ausführlichen Interviews mit Thomas Menne (Geschäftsführer Walt Disney Studios Motion Pictures Germany) und Torsten Koch (Geschäftsführer Constantin Filmverleih), können Sie auf unserer Internetseite www.3dinnovationsforum.de nachlesen.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 13. September 2010 um 12:24 Uhr

Games öffnen 2010 der dritten Dimension die Wohnzimmertür

Wenn Gamern in Zukunft beim Autorennen auf PC oder Konsole das Spiel so nah kommt, dass ihnen förmlich der Regen ins Gesicht platscht, spätestens dann ist Stereoskopisches 3D auch in diesem Marktsegment angekommen. Die Nachfrage nach dreidimensionalen Computerspielen stellte eine repräsentative US-Konsumentenumfrage bereits im vergangenen Jahr noch vor Avatar fest. Am 16./17. September 2009 stellte das amerikanische Umfrageinstitut In-Stat auf der Konferenz 3D Entertainment Summit in L.A. seine Ergebnisse vor: 64% aller Befragten zeigten demnach generelles Interesse an 3D-Content im Heimbereich. Besonders aufgeschlossen waren Besitzer von Blu-ray-Playern, die dafür auch einen Premiumkostenaufschlag in Kauf nehmen würden. Dass sich die 3D-Technologie sehr bald durchsetzen würde, darüber waren sich auf der Konferenz alle einig. Ebenso einig war man sich, dass die Gamesbranche dem Kino zeitnah folgen würde und die Eintrittskarte in den Heimbereich sei.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 14:28 Uhr

The Insider: Das Interview mit Olaf Wolters

Das Experteninterview mit Olaf Wolters, Geschäftsführer des
Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU)

Mit 1,53 Mrd. Euro Jahresumsatz (2009) ist Deutschland Europas zweitgrößter Markt für Unterhaltungssoftware. Damit sind die Entwicklung und Produktion von Compterspielen längst ein aufstrebendes Wirtschaftssegment, das mit der klassischen Filmwirtschaft auf Augenhöhe steht. Mit dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) hat sich 2005 ein Verband gegründet, dessen Mitglieder mehr als 80% Marktanteil am Computer- und Videospielmarkt repräsentieren. Vor allem Publisher wie Nintendo, SEGA oder SONY Computer Entertainment stehen im Verband für die Wirtschaftskraft der Gamesbranche. Mit Interesse beobachtet diese die wachsende Begeisterung der Nutzer an Stereoskopischen 3D-Medieninhalten – und folgt dem Trend mit eigenen Angeboten.

Wir sprachen mit Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), zu den Erwartungen der Spielebranche an neue 3D- Produktangebote, Brillen und Marktpotentiale.

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. Juni 2010 um 11:25 Uhr

Innovation background: Die S-3D Engine von Crytek

Auch in Deutschland bereiten sich die Spieleentwickler auf das neue Marktsegment vor. Als einer der führenden deutschen Spieleentwickleer hat das Unternehmen aus Frankfurt am Main vor kurzem seine neue S-3D Engine vorgestellt: CryENGINE3. Managing Director Avni Yerli: „Die Games-Industrie ist vergleichsweise neu im Geschäft, aber aktuell sehr bestrebt, das Thema S-3D innovativ zu fördern und neue Technologien auf den Weg zu bringen.“ Crytek stellte „CryENGINE 3“ auf der Entwicklerkonferenz im vergangen Jahr in San Francisco erstmals auch in stereoskopischem 3D vor.

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 14:49 Uhr

Innovationsforum startet mit Kick-off-Veranstaltung

Am Freitag, den 30. April 2010, startete das Innovationsforum die öffentliche Diskussion zu den brennenden Fragen rund um das Thema Digitales 3D-Kino und die weiteren Perspektiven. Über 60 Kinobetreiber, Filmproduzenten und –dienstleister, Verleiher und Vertreter der Werbebranche verfolgten das Kick-off zum Innovationsforum im Mitteldeutschen Multimediazentrum Halle. Die Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft der neuen Kinotechnologie musste diesen Teilnehmern niemand mehr unter Beweis stellen. Sie kamen vor allem, um sich gemeinsam mit den Impulsreferenten und den Veranstaltern darüber auseinanderzusetzen, wie man sich in Deutschland und in der Region Mitteldeutschland aufstellen kann, um an der Entwicklung partizipieren zu können. „Das Thema S3D bewegt derzeit die gesamte internationale Film- und Kinoindustrie“, unterstreicht Katerina Hagen, Geschäftführerin des MMZ Halle, die Bedeutung des Innovationsthemas. „Wir wollen uns hier konkurrenzfähig aufstellen, indem wir die vorhandenen Kompetenzen bündeln und die wirtschaftlichen Potentiale der neuen Entwicklung konsequent nutzen.“

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 15:04 Uhr

The Insider: Das Interview mit Josef Kluger

Josef Kluger, Geschäftsführer KUK Filmproduktion GmbH und S3D-Pionier, sagt: „3D war immer lebendig“ und erklärt, wie Deutschland dieses innovative Feld besetzen kann.

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 15:04 Uhr

Innovation meets Business

Die dritte Dimension soll mobil werden

Die eine Zukunftsmusik wird mit 3D im Kino gerade immer kräftiger gespielt, da hört man schon die nächste leise anklingen: Stereoskopische Produktionen sollen bald auch auf mobilen Endgeräten für jeden verfügbar, die dritte Dimension soll mobil werden.

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 15:05 Uhr

Innovation meets Business

Animationsfilmstudio in Halle vor neuen Herausforderungen

In den liebevoll inszenierten Animations-Hits „Oben“, „Bolt“ oder „Drachenzähmen leicht gemacht“ konnten die Zuschauer schon erleben, wie die gezeichneten Figuren durch eine 3D-Brille noch lebendiger erscheinen können. Hier liegt wohl eines der größten Potenziale für die Stereoskopie-Technik: „In den nächsten Jahren ist es fast ein Muss, dass ein Animationsfilm fürs
Kino stereoskopisch ist.

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 13:54 Uhr
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Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Unternehmen Region - Die BMBF-Innovationsinitiative für die neuen Länder Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle
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